Was man über Mastiffs wissen sollte

Der Mastiff als der perfekte Familienhund

Aber ist er dafür nicht etwas zu groß?

Trotz seiner respekteinflößenden Statur - er gehört zu den größten Hunderassen - ist er ruhig und gutmütig mit einem sehr ausgeglichenen Temperament.

Er besitzt eine hohe Reizschwelle, das heißt, er bleibt selbst dann noch ruhig, wenn andere Hunde längst agressiv werden. Nur wenn er seinen menschlichen Sozialpartner bedroht sieht, wird er versuchen, diesen zu verteidigen, ohne jedoch direkt anzugreifen, wenn es nicht nötig wird.

Wie nebenstehendes Bild zeigt, ist ein Mastiff sehr kinderlieb und anhänglich. Er eignet sich sich deshalb sehr gut als Familienhund.

Aber sind kleine Hunde nicht viel pflegeleichter?

Das ist ein Trugschluss. Oft sind kleine Hunde sehr nervös und fordern viel Aufmerksamkeit, was im stressigen Alltag manchmal zum Problem werden kann. Mastiffs hingegen sind unkompliziert und passen sich ihrer jeweiligen Umgebung und dem Alltagsgeschehen gut an. Sie gesellen sich gern als stille Beobachter dazu.

Unser kinderlieber und sehr geduldiger Bruno
Unser kinderlieber und sehr geduldiger Bruno

Was man über Mastiffs noch wissen sollte ...

Der Mastiff im Umgang mit anderen Tieren

Der Mastiff versteht sich nicht nur mit Kindern, sondern auch hervorragend mit anderen Haustieren. Gerade durch seine ausgeglichene Art gibt es auch im Umgang mit anderen Hunderassen keine Probleme - und selbst wenn ein wesentlich kleinerer Hund mit viel Temperament mit dem Mastiff spielt - er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.

 

Wissenswertes

Der historische Mastiff ist der Vorfahre vieler heutiger Hunderassen, wie der Deutschen Dogge, des Boxers oder des Bulldog.

Früher als Kriegs- oder Jagdhund eingesetzt, findet der Mastiff heutzutage nur noch Verwendung als Begleit- oder Familienhund. In seinem Herkunftsland England wird er auch aufgrund seiner guten Beobachtungsgabe als Wächter großer Anwesen eingesetzt.

Er fühlt sich am wohlsten in einem Haus mit Garten, wo er ungehemmt spielen und toben kann. Aber auch langen Spaziergängen ist er nicht abgeneigt. Als Wach- und Schutzhund legt er ein eher abwartendes und beobachtendes Verhalten an den Tag und wird erst reagieren, nachdem er die Situation vollständig eingeschätzt hat.

Seinen besonderen Charme zeigt er, wenn er etwas aufmerksam beobachtet und dabei seine breite Stirn in Falten legt.